Microtrenching bei LISSMAC Glasfaserkabel schnell und effizient verlegen

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In Zusammenarbeit mit der Otto-Alte-Teigeler-Gruppe (OAT) und der schwedischen Firmat MTT wurde einem ausgewählten Publikum das minimalinvasive Verfahren zum Verlegen von Galsfaserkabel vorgestellt. Mit diesem Verfahren soll der Breitband-Ausbau in Deutschland weiter voran getrieben werden.

Im Rahmen des so genannten Micro Trenchings können bisherige Bauzeiten erheblich verkürzt werden. Um das Glasfaserkabel zu verlegen ist es nicht wie bisher notwendig in aufwendiger Form die Straße aufzubaggern. Es reicht kleine Schnitte zu schneiden, in die das Kabel gelegt wird. Vorteil ist, dass dadurch die Kabel sowohl auf der Straße als auch auf dem Gehweg angeordnet werden können.

Bei der Vorführung bei LISSMAC wurde ein UNICUT 600 mit speziellem Micro Trenching-Anbau verwendet. Es handelt sich dabei um einen vollhydraulischen Fugenschneider, der mit einem 100 kW starken Motor ausgestattet ist. Mit diesem Fugenschneider werden die aktuell gültigen Abgasnormen EU Stufe IV sowie US EPA Tier 4 berücksichtigt.
Um den Schnitt durchzuführen, wird ein spezielles Diamantwerkzeug (ø 1.000 mm) verwendet, welches eine 38 cm tiefe sowie 25 mm breite Fuge in den Asphalt schneidet. Der Micro Trenching-Anbau stellt sicher, dass das Schneiden der Fuge und das Einlegen der Lehrrohre in einem Schritt erfolgen können.
Anschließend muss der Schnitt im tieffliegenden Bereich von bis ca. 4 cm verfüllt werden. Hierzu wurden unterschiedliche Methoden getestet. Sowohl Füllmethoden mit Splitt, mit zähflüssigem Estrich-Beton-Mix als auch mit Drainbeton. Um die Oberfläche abschließend zu versiegeln kam ein gussasphaltähnliches Fugenmaterial und Thermoplastik zum Einsatz. Durch dieses Verfahren ist es möglich, pro Tag eine Leistung von 400 bis 500 Metern zu erzielen. In dieser Tagesleistung sind Hausanschlüsse mit eingerechnet.


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